Warum wir das machen

Am 26.04.1986 hat sich in Belarus die größte Katastrophe seit 1945 ereignet, die Tragödie im Atomkraftwerk Tschernobyl. Zuerst wurde sie bescheidene Havarie genannt, doch Millionen von Menschen wussten nicht, dass an diesem Tag ihr Leben in zwei Teile geteilt wurde, in das Leben vor und nach Tschernobyl.

Nach 1989 konnten die Folgen der atomaren Katastrophe von Tschernobyl in Weißrussland nicht mehr verschwiegen werden. 70 % der ausgetretenen Radioaktivität waren in diesem Land niedergegangen. In Belarus wurden 23 % des Territoriums verseucht. 

Mehr als 2 Millionen Menschen leben heute in diesen hoch verstrahlten Gebieten, darunter annähernd 800 000 Kinder. Sie sind es vor allem, die heute sichtbare Folgen zu tragen haben: viele leiden an Immunschwäche und Tumorerkrankungen, Lern- und Konzentrationsstörungen, Anämie und schweren klinischen Symptomen. In diesem Zusammenhang spricht man auch von Tschernobyl-Aids.

Diesen Menschen zu helfen, ist uns ein persönliches Anliegen. Seit Februar 1995 dürfen wir diese, so wunderbare Arbeit in Belarus machen.

    

Sehen Sie hier ein beeindruckendes Video des britischen Filmemachers Danny Cooke über den heutigen Zustand der betroffenen Region.

"Die Liebe und das Mitgefühl für diese Kinder, bewältigen viele Grenzen.

Der starke Glaube an dieses Projekt hilft viele Ängste und Bedenken zu überwinden."

Frauke und Paul Martin Nissen